Kieferklemme

Ist das Kiefergelenk nicht mehr in der richtigen Position, kommt es früher oder später zur Einschränkung der Funktionalität. Das heißt: Sie können den Unterkiefer nicht mehr frei bewegen, vielleicht lässt sich der Mund sogar nicht mehr weit genug öffnen. In jedem Fall sprechen wir von einer „Kieferklemme“, wenn der Bewegungsumfang des Kiefergelenks deutlich eingeschränkt ist.

Was ist bei einer Kieferklemme passiert?

Das Kiefergelenk besitzt eine Gelenkscheibe, den „Discus articularis“, eine Zwischengelenksscheibe genauer gesagt, ähnlich wie die Minisken im Knie. Dieser Discus liegt im Kiefer oberhalb des Gelenkkopfes. Hat sich durch eine Fehlstellung des Gelenks diese Scheibe nach vorne verlagert, dann schiebt der Gelenkkopf beim Öffnen des Mundes die Gelenkscheibe vor sich her nach vorne und drückt sie zusammen. Das schränkt nicht nur die Bewegung massiv ein, das kann auch sehr schmerzhaft sein!

Um zu verstehen, was dann das Gelenk behindert, stellen Sie sich einen Schneeschieber vor, der immer mehr Schnee vor sich her schiebt und sich immer schwerer tut, voran zu kommen. So ähnlich spielt sich die zunehmende Blockade in Ihrem Kiefergelenk bei einer Kieferklemme ab.

Die Folge: Der Patient kann den Mund gar nicht mehr richtig öffnen.

Die hierbei sehr häufig eingesetzten Behandlungsmethoden wie Physiotherapie oder Rotlicht-Behandlungen bringen unserer Erfahrung nach kaum Besserung.

Was ist also zu tun?

Wirkliche Abhilfe schafft bei einer Kieferklemme nur, wenn der Unterkiefer wieder in die richtige Position zum Oberkiefer gebracht wird. Die gute Nachricht dazu lautet: Diese Fehlstellung im Gelenk selbst soll und kann behoben werden!

Dazu ist eine computergestützte Kiefergelenkvermessung nötig.

Ihr schneller Draht: 08192 9984766 (Mo-Fr, 9.00 bis 17.00 Uhr)